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PCs, Smartphones und die Sommerhitze

Geschrieben von C. Schmitz am 20.05.20 um 12:13 Uhr • Artikel lesen

Auch Ihre IT würde unter der Hitze des Sommers stöhnen, wenn sie nur könnte. Im Grunde macht Sie das auch, wenn auch auf ihre ganz eigene Art. Alle IT Systeme haben individuelle Schutzvorkehrungen: Computer machen sich durch laute PC-Lüfter bemerkbar und drosseln die Leistung. Smartphones und Tablets werden langsamer, damit das Gerät weniger Hitze entwickelt. Die Lüfter von Laserdruckern laufen länger. DSL-Router ohne schattiges Plätzchen neigen zu Verbindungsabbrüchen.

Ein paar Vorsichtsmaßnahmen helfen gegen Hitzeausfälle.

Wir nehmen ganz selbstverständlich an das alles laufen muss und vergessen das die Hersteller der Hardware Gerätespezifikationen festgelegt haben. So gibt beispielsweise Apple die maximale Betriebstemperatur für das iPhone mit 45° Celsius an. Für Mac Notebooks ist der Spitzenwert schon bei 35° Celsius erreicht.

 

Smartphones, Tablets und Navis

Ohne Lüfter in dunklen Gehäusen verpackt und mit hitzeempfindlichen Lithium-Ionen-Akkus ausgerüstet, sind die Betriebstemperaturen der digitalen Begleiter schnell erreicht. Wenn es richtig heiß wird kann das Display Schaden nehmen, das Gehäuse könnte sich verziehen, schlimmstenfalls nimmt die im Inneren verbaute Elektronik Schaden. 

  • Keine direkte Sonneneinstrahlung
    Die Sonne ist Gift für die handlichen Begleiter. Am Besten das Gerät mit einem Badetuch abdecken, eine Schutzhülle verwenden, oder besser gleich in die Tasche damit.
  • Geräte nicht dem Hitzetod im Fahrzeug aussetzen
    In der Sonne steigen die Temperaturen in geschlossenen Fahrzeugen auch weit über 50°. Auch ein schattiger Parkplatz kann nach einigen Stunden zum Sonnenplatz werden. Also Vorsicht.
  • Lieber gleich abschalten
    Damit gehen Sie auf Nummer sicher. Zumal die Geräte auf diesem Wege keine eigene Wärme entwickeln.
  • Und wenn es doch passiert ist
    Falls Sie Geräte doch mal im heißen Wagen vergessen haben, dann heißt es ausschalten und langsam an einem schattigen Platz wieder runterkühlen. Und damit ist nicht der Kühlschrank gemeint: Extreme Temperaturschwankungen und Kondenswasser sind ebenfalls Gerätekiller. In der Abkühlzeit nicht den Akku aufladen. Dabei entsteht ebenfalls Hitze.

 

Desktop-PCs und Notebooks

Bei Hitze machen sich Rechner meistens schon durch lärmende Lüfter bemerkbar. Die Ventilatoren und Klimaanlagen sorgen bei Hitze für Abhilfe. In den Arbeitspausen ist bei Hitze das Ausschalten vorzuziehen.

  • Keine direkte Sonneneinstrahlung
    Sofern der Gerätestandort dies zulässt. Im Zweifelsfall hilft es, ein wachsames Auge zu haben.
  • Gehäuseöffnungen von PCs nicht verdecken
    Hierauf sollte geachtet werden, wenn ein Rechner an einer Zimmerwand oder unter einem Schreibtisch steht. Das mag ordentlich aussehen, schützt aber nicht die Elektronik vor einem Hitzestau. 
  • Staub unterstützt die Hitzeentwicklung im Computer
    Schmutz und Staub wirken sich zusätzlich negativ aus. Das gilt umso mehr bei Geräten, die bereits länger im Einsatz sind. Die Reinigung im Innern des Gehäuses sollte nicht vernachlässigt werden: Der Staub auf den elektronischen Bauteilen wirkt wie eine Isolierung und verschlechtert die Situation. Die Gemeinsamkeit von Computern und Staubsaugerbeuteln ist manchmal erschreckend. Sie halten den Vergleich für übertrieben? Jeder Computer der hier in die Werkstatt kommt wird vor dem Einschalten zuerst gereinigt - aus gutem Grund.

 

Drucker

  • Tintenstrahldrucker
    Bei zuviel Wärme und trockener Luft können die Tintenpatronen eintrocknen. Ein schattiger Platz ist für diesen Druckertyp Pflicht.
  • Laserdrucker
    Fast alle Geräte verfügen über Lüfter. Dennoch sollte auch hier der Standort im Idealfall "sonnenfrei" sein. Zusätzlich installierte Feinstaubfilter können bei Sommersonne den Hitzestau begünstigen. Hier muss man abwägen was wichtiger ist, der Filter oder der Drucker. Im Zweifelsfall hilft auch eine "Ausschalt-Pause". 
  • Netzwerkdrucker
    Mit Netzwerkdruckern kann der Standort flexibler gewählt werden, sofern die Platzverhältnisse und eine Anpassung des Workflows das zulassen.

 

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